Thursday, 15. january 2009
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17:11
Seit Heilig Abend war ich nicht mehr online. Feiertage, Erholung, Silvester, Erholung, Jobstart. Aktuell hab ich krankheitsbedingt endlich wieder Freizeit.
Aktuell tut sich einiges, das es wert wäre kommentiert zu werden. Oder eben auch nicht, wenn ich daran denke, dass ein Herr Graf inkl Mitarbeiter immer noch im Parlament arbeiten dürfen. Die
meisten Konflikte sind Gott sei Dank schneller behoben als sich die UNO auf eine gemeinsame Erklärung einigen kann. Und wenn dann ein Konflikt - siehe Israel/Palästina - doch mal länger dauert,
liest sich die Erklärung wie eine Zurechtweisung einer modernen Mutter: "Kristopher Richard Luis Ronaldinho Nikolaus, ich hab' dir doch schon 2x verboten, die liebe Frau Kassiererin mit Kaugummi
zu bewerfen! Mach es noch 3x und du darfst dir deine Süssigkeiten nicht mehr selbst aussuchen."
Und dann erst der Gas-Streit. Bei allen - noch nicht bewiesenen - Vergehen der Ukraine zeichnet Russland dafür verantwortlich, dass unzählige Menschen in den östlichen Staaten frieren. Russland
hat hier große Verantwortung.
Zumindest bis Sonntag werd' ich versuchen, wieder ein paar neue Artikel zu aktuellen Themen zu veröffentlichen.
lg
Yanic
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Wednesday, 24. december 2008
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12:19
"Ich kann Euch zu Weihnachten nichts geben, ich kann Euch für den Christbaum, wenn ihr überhaupt einen habt, keine Kerzen geben, kein Stück Brot, keine Kohle zum Heizen, kein Glas zum
Einschneiden. Wir haben nichts. Ich kann Euch nur bitten, glaubt an dieses Österreich!"
Leopold Figl, Weihnachtsansprache 1945
In diesem Sinne wünsche ich euch ein ruhiges Fest im Kreise der Menschen, die euch glücklich machen. Ich für meinen Teil wünsche uns allen ein wenig mehr Zufriedenheit und Dankbarkeit für alles,
das wir schon besitzen. Inbesondere dieser unmögliche Trend zu "XXXXXXL-Portionen" in entsprechenden Gaststätten während Millionen Menschen hungern muss schleunigst überdacht werden. Managern
wird endlose Gier unterstellt, Regierungen werden für fehlenden Mut in der Armutsbekämpfung kritisiert und die Reichen der Welt spenden unserer Meinung nach zu wenig. Das eigene Verhalten steht
jedoch nicht zur Diskussion, wir nagen ohnehin fast am Hungertuch. Plötzlich ist das Drittauto in Gefahr und der Viert-Flatscreen-TV, der im Bad montiert ist, wird verkauft um den
Wochenend-Shoppingausflug nach New York zu bezahlen.
Liebe Mitmenschen! Euch und auch unserer Wirtschaft wird es nicht schlechter gehen, wenn wir uns wieder ein wenig darauf besinnen, dass es uns mehr als nur gut geht. Wer diesen Text lesen kann -
schlichtweg weil er einen Internetzugang hat - dem geht es nicht schlecht. Lasst uns versuchen, auch unter dem Jahr Bedürftigen zu helfen. Gebt einem Obdachlosen ein Wurstbrot oder engagiert euch
bei helfenden Organisationen. Das einfachste Mittel zu helfen ist immer noch Geld zu spenden. Zwecke gibt es genügend. Egal ob es sich um Bildung, Essen oder Wohnen in Entwicklungsländern handelt
oder schlichtweg der Familie im Nachbarort geholfen werden soll - Menschen werden euch dankbar sein und auch wenn kritische Stimmen meinen, dass dies alles nur zur Besänftigung des eigenen
Gewissens dient mindert es nicht den Wert eurer Hilfe.
10 Euro spenden und 1 Mal im Jahr XXXL-Essen gehen passt trotzdem nicht zusammen. Niemand muss 2kg Fleisch essen, um satt zu werden. Kaum jemand schafft es auch, weshalb Mengen an Lebensmittel im
Müll landen, die ganze Dörfer ernähren könnten.
Wach auf und trag Verantwortung!
Euer
Yanic
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Tuesday, 23. december 2008
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18:25
Tja, wer wusste es eigentlich noch nicht? Wir Christen sind keinen Deut besser als die lieben Moslems, die sich über eine kleine, lächerliche Karikatur ihres Mohammed's so enorm aufregen konnten.
Keiner konnte verstehen, dass eine Karikatur so verachtend aufgefasst werden konnte. Nun haben wir braven Christen uns selbst karikatiert, genauer gesagt die Werbegenies von Red Bull. Der
TV-Spot, der die Krippenszene leicht auf die Werbebedürfnisse angepasst darstellt, sorgte in einigen europäischen Ländern wie zum Beispiel der Schweiz und Italien für Aufruhr. Die selben
Menschen, die mit Unverständnis auf die Reaktionen aus den islamischen Ländern reagierten, fühlen sich nun in ihren menschlichen und religiösen Gefühlen verletzt.
Aus meiner Sicht sind wir engstirnige Menschen, die keinen Sinn für Humor und noch weniger für Selbstironie besitzen. Wenn wir nicht einmal unser (schein)heiliges Lieblingsfest leicht modifiziert
für sympathische Werbezwecke hergeben wollen, steht es uns auch nicht zu, über die Reaktionen anderer abwertend zu reagieren und noch weniger, Symbole anderer Kulturen zu verunstalten. Satire hin
oder her.
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